wienXtra - institut für freizeitpädagogik
newsletter internationale jugendarbeit
1. In und um Wien
2. Deutschsprachiges Jugendforum
Die Veranstaltung wird von den deutschsprachigen Nationalagenturen vom EU-Programm "Jugend in Aktion" organisiert. TeilnehmerInnen aus folgenden Ländern werden dabei sein: Belgien, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Österreich und Schweiz. Am Speiseplan des 2. Deutschsprachigen Jugendforums stehen die Themen „Teilhabe“, „Bildung“ und „Inklusion“. Gesucht werden die besten Zutaten und Rezepte, um mehr Möglichkeiten und Chancengleichheit für alle jungen Menschen in der Gesellschaft, im Bildungswesen und auf dem Arbeitsmarkt zu erreichen. 2010 startet die Umsetzung des „erneuerten Rahmens für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa“. Gleichzeitig ist dieses Jahr Halbzeit für das EU-Förderprogramm „Jugend in Aktion“ (2007-2013). Zeit, um einen Blick in den Kochtopf zu werfen und mitzumischen!
Eingeladen sind Jugendliche, Menschen, die in der Jugendarbeit aktiv sind, AkteurInnen aus der Jugendpolitik sowie Fachleute des sozialen, öffentlichen und privaten Sektors ein, beim 2. Deutschsprachigen Jugendforum mitzuwirken. Gemeinsam wollen wir uns aktuellen Herausforderungen stellen, Trends nachspüren und bewährte Rezepte austauschen sowie alternative Methoden und Handlungsansätze diskutieren.
Weitere Infos und Anmeldung unter: www.jugendforum.cc
Wann: 3. bis 5. November 2010
Wo: Europahaus, Linzerstraße 429, 1140 Wien
Anmeldeschluss: 30. Juni 2010
Save the date: 15. Juni 2010, Wien, Kultur & regionale Entwicklung
Die Abteilung für EU-Kulturangelegenheiten des Bundesministerium für Unterricht Kunst und Kultur (BMUKK) veranstalten gemeinsam mit dem Cultural Contact Point Austria und dem Europe for Citizens Point Austria einen Informationstag zum Thema Kultur und regionale Entwicklung. Am Programm stehen die Präsentation von diversen Förderprogramme der EU (u.a. Kultur, Europa für Bürgerinnen und Bürger) und von erfolgreichen Projekten sowie eine kulturpolitische Diskussion zum Thema „Beitrag der Kultur zur Regionalentwicklung".
Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit
In der Europäischen Union sind Millionen von BürgerInnen ehrenamtlich tätig. Menschen aller Altersschichten leisten einen positiven Beitrag für die Gemeinschaft, indem sie einen Teil ihrer Freizeit in Organisationen der Zivilgesellschaft, in Jugendclubs, in Krankenhäusern, Schulen, Sportvereinen usw. investieren. Die Europäische Kommission sieht die Freiwilligentätigkeit als gelebte BürgerInnenbeteiligung, die gemeinsame europäische Werte wie Solidarität und sozialen Zusammenhalt stärkt. Durch das Europäische Jahr 2011 erhalten die Mitgliedstaaten, lokalen und regionalen Behörden sowie die Zivilgesellschaft Unterstützung bei der Umsetzung folgender Ziele:
1. Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für Freiwilligentätigkeiten in der EU
2. Stärkung der Freiwilligenorganisationen und Verbesserung der Qualität von Freiwilligentätigkeiten
3. Honorierung und Anerkennung von Freiwilligentätigkeiten und
4. Sensibilisierung für den Wert und die Bedeutung von Freiwilligentätigkeiten.
Im wienXtra – intsitut für freizeitpädagogik gibt es dazu am 16. September eine Informationsveranstaltung.
2. Europa
Belgische EU Ratspräsidentschaft
Belgien hat von Juli 2010 bis Dezember 2010 den Vorsitz der EU Ratspräsidentschaft. Im Bereich der Jugend planen sie ihren Schwerpunkt auf Jugendarbeit zu legen. Unter dem Blickwinkel der Jugendbeschäftigung und der Schwierigkeiten von Jugendlichen am Arbeitsmarkt ist geplant sich die Zugänglichkeit von Jugendarbeit und Aktivitäten für die ärmsten Kinder und Jugendlichen anzusehen sowie der Zugang junger Menschen zu Kultur zu evaluieren.
Veranstaltungskalender:
5.-7. Juli, Konferenz zur Geschichte der Jugendarbeit in Gent, Keine Zukunft ohne Vergangenheit.
7.-10. Juli, Kongress über Jugendarbeit in Gent, weiter mit der Jugendarbeit.
12. August, Aktivitäten zum internationalen Jugendtag, Jugendliche im Scheinwerferlicht
8.-10. September, ExpertInnentreffen Europa für Kinder in Antwerpen, Politik für Rechte der Kinder und Jugendlichen.
2.-5. Oktober, EU Jugendkonferenz und GeneraldirektorInnen Treffen in Leuven und Louvain la Neuve, Politik und Praxis im Bereich Jugend und Arbeit.
19.-22. Oktober, Arbeitstreffen der Nationalagenturen des Jugend in Aktions Programmes in Bütgenbach, Streben nach strategischen Zielen in Jugend in Aktion.
16. November, Ministerkonferenz zu Europa für Kinder in Brüssel.
19. November, Jugendrat, Abstimmung der Resolution „Jugendarbeit und Jugendaktivitäten“, politische Prioritäten in die Wirklichkeit umsetzen.
20. November, Aktivitäten zum internationalen Kindertag.
Mehr Information dazu auf http://www.youth-eutrio.be/
9.-12. Dezember, Seminar zur Mobilität von benachteiligten Jugendlichen in Namur, Mobilität als Quelle für Entwicklung.
EU-Jugend- und Bildungsminister betonen die Wichtigkeit der Jugendpolitik - auch für die EU 2020 Strategie
Auf EU-Ebene gibt es seit November 2009 die neue EU-Jugendstrategie, die einen erneuerten Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa (2010-2018) beschreibt. Die Vorarbeit hatte die EU-Kommission geleistet, verabschiedet wurde die Strategie dann vom Rat der EU. Kurze Zeit später veröffentlichte Kommissionspräsident Barroso seine "Strategie Europa 2020 - Eine Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum", mit der er die wirtschaftspolitische Steuerung der EU für die nächsten 10 Jahre beschreibt. Hier ist der Einfluss der eben genannten Jugendstrategie allerdings nur schwer zu erkennen.
Da die EU-Jugendstrategie vom November 2009 dem Thema "Jugendbeschäftigung" für den Zeitraum 2010 - 2011 höchste Priorität einräumt, verabschiedete der Rat auf seiner Sitzung am 11. Mai Ziele und Leitlinien zur aktiven Eingliederung von jungen Menschen: Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und Armut. Die Verbesserung und Anerkennung nicht formaler Rahmenbedingungen schienen den MinisterInnen dabei besonders am Herzen zu liegen.
Folgende Aussagen dazu finden sich in der Entschließung:
Anerkennung des Mehrwerts der Freiwilligenarbeit als Möglichkeit zur Verbesserung von Fähigkeiten und Kompetenzen; Förderung der Entwicklung von Talent, Fantasie, Kreativität und Innovationsfähigkeiten bei jungen Menschen im Rahmen von formalem, nicht-formalem und informellem Lernen;
Förderung der Anerkennung von nicht formalem und informellem Lernen, die die formale Bildung ergänzen und eine nützliche Rolle bei der Förderung einer wirksamen sozialen und wirtschaftlichen Eingliederung junger Menschen, insbesondere benachteiligter junger Menschen, spielen. In diesem Zusammenhang kommt der Arbeit der im Jugendbereich tätigen Personen mit solchen jungen Menschen und der Beteiligung am Programm "JUGEND IN AKTION" besondere Bedeutung zu;
In der Entschließung findet sich dem entsprechend auch ein klares Signal an den EU-Kommionspräsidenten Barroso und seine EU 2020 – Initiative: Es ist, so der Rat, dafür zu sorgen, dass der Beitrag der Jugendpolitik – der sich auf Bereiche wie Mobilität, Teilhabe, nicht formales und informelles Lernen, Freiwilligentätigkeit und Jugendarbeit erstreckt – integraler Bestandteil der Durchführung der EU 2020 - Initiative wird.
Das Europäische Parlament (EP) äußert sich zur Jugendstrategie
Mit seiner Entschließung vom 18. Mai begrüßt das EP die EU-Jugendstrategie grundsätzlich, präsentiert eine Vielzahl von Anmerkungen und drängt auf eine engere Zusammenarbeit mit der Kommission und dem Rat. Mit insgesamt 106 Anmerkungen hat es wohl selten zuvor eine so umfangreiche Stellungnahme des Europäischen Parlaments im Bereich "Jugend" gegeben.
Mit Bezug auf die aktuelle Wirtschaftskrise setzte sich das EP dabei besonders intensiv mit dem Thema "Jugend und Beschäftigung - Jugendarbeitslosigkeit" auseinander. Daneben gibt es grundlegende Aussagen und Forderungen auch zur aktiven Teilhabe Jugendlicher, zu Kinderrechten und zum Jugendschutz. Außerdem bekräftigt die Entschließung die besondere Rolle von JugendbetreuerInnen und begrüßt ausdrücklich die mit der Jugendstrategie verbundene Absicht, deren Fachausbildung auf den Gebieten Kultur, neue Medien und interkulturelle Kompetenzen zu fördern. Darüber hinaus fordert das EP die EU-Kommission auf, im Rahmen neuer Mobilitätsprogramme ein besonderes Augenmerk auf die Mobilität von JugendbetreuerInnen zu legen. Sonderregelungen für Visa, die derzeit für StudentInnen gelten, sollten auf JugendbetreuerInnen ausgeweitet werden.
Wenn es um zukünftige Instrumente der Umsetzung geht, sind besonders die Punkte 17 und 18 hervorzuheben. In ihnen heißt es:
Das Europäische Parlament unterstreicht die wichtige Rolle, die die Programme Comenius, Erasmus und Leonardo da Vinci bei der Entwicklung europäischer Politiken im Bereich der Aus- und Weiterbildung spielen; weist erneut auf seine politische Priorität hin, die darin besteht, diese Programme als Eckstein bei der Entwicklung der Europäischen Jugendstrategie anzusehen, insbesondere was die nächste Generation von Mehrjahresprogrammen betrifft;
Das Europäische Parlament ist der Ansicht, dass noch mehr getan werden sollte, um die Mobilität junger Menschen in Europa zu fördern, und dass es in den Mobilitätsprogrammen ausreichende Möglichkeiten und genügend Berücksichtigung für den Austausch junger Menschen außerhalb der formalen Bildung geben muss.Den vollständigen Text finden Sie auf den Seiten des Europäischen Parlaments.
Öffentliche Konsultation zum Thema Europäische Unionsbürgerschaft
Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Konsultation zum Thema "Europäische Unionsbürgerschaft" gestartet .Ziel der Umfrage ist es, konkrete Aktionen zu definieren, die dazu beitragen, die Behinderung des effektiven Vollzugs der BürgerInnenrechte aus dem Weg zu räumen. Im Besonderen soll es dabei um die Themen Personenfreizügigkeit, diplomatischer Schutz, Wahlrecht und KonsumentInnenrechte gehen. Die Kommission lädt BürgerInnen, Interessengruppen, die EU-Mitgliedstaaten, nationale, regionale und lokale Institutionen, zwischenstaatliche Organisationen, NGOs, akademische Einrichtungen, zivilgesellschaftliche Organisationen und die SozialpartnerInnen ein, sich an dieser Konsultation zu beteiligen.
Konsulationsende ist der 15. Juni 2010.
Kunstwettbewerb "Gemeinsame Kunst"
Ausschreibung der Europäischen Kommission zum Fotowettbewerb (IN)VISIBLE / (UN)SICHTBAR im Zusammenhang mit dem Europäischen Jahr zur Bekämpfung der Armut und sozialen Ausgrenzung. Obwohl sehr viele Menschen in Europa von Armut betroffen sind, wird Armut und soziale Ausgrenzung immer mehr zu einem unsichtbaren Problem. Menschen sehen weg oder bemerken betroffene Mitmenschen kaum. Kunst kann ihnen dabei helfen, ihre Anliegen und Probleme sichtbarer zu machen und ihnen eine Stimme zu geben. Aus diesem Grund hat die Europäische Kommission im EU-Jahr 2010 die Initiative (IN) VISIBLE / (UN)SICHTBAR ins Leben gerufen. Ziel dieses Kunstprojekts ist es, von Armut betroffene Menschen durch Nichtregierungsorganisationen mit Kunststudierenden zusammen zu bringen, um durch Fotografien auf ihre Lebenssituation aufmerksam zu machen, ohne sie dabei zu stigmatisieren. Interessierte junge Künstlerinnen und Künstler können sich bis zum 6. Juli 2010 zum Projekt anmelden. Die Fotos müssen bis spätestens 15. Oktober 2010 eingereicht werden.
3. Organisationen, Vereine, Einrichtungen in Wien
Gastfamilien gesucht
CISV – eine weltanschaulich ungebundene, weder ideologisch noch religiös orientierte Non-Profit-Organisation, die sich für Verständnis, Toleranz und Freundschaft einsetzt – veranstaltet heuer ein Camp für elfjährige aus zwölf Nationen in Hollabrunn (Campsprache Englisch). Jeweils vier Kinder pro Land (zwei Buben und zwei Mädchen) kommen für vier Wochen nach Österreich und verbringen eine intensive Zeit im Camp und an zwei Wochenenden bei Gastfamilien. Wer hat Lust, Interesse und auch Platz, für das Wochenende vom 16. bis 18. Juli 2010 zwei Kinder bei sich aufzunehmen, sie zu verköstigen, ihnen Wien oder Umgebung zu zeigen, .und sie ansonsten für ein Wochenende einfach in der Familie mitleben zu lassen? Bei Interesse und für weitere Informationen bitte unter village.vienna@cisv.at melden.
wienXtra-institut für freizeitpädagogik (ifp)
Die Fortbildungsstätte für alle, die mit Kindern und Jugendlichen leben und arbeiten.
Albertgasse 35/II
1080 Wien
Tel. +43/1/4000-83 415
ifp(at)wienxtra.at
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Erreichbarkeit mit Öffis
U6, 2, 33, 5
Station Josefstädterstraße




